Archive for the ‘Modernes Glas’ Category

Kunstverglasung – poppig!

Mittwoch, Juni 8th, 2016

Die New Yorker Künstlerin Bunny Rogers hat die Tradition der Bleiverglasungen für ihre Kunst entdeckt. Herausgekommen ist ein Trptychon der poppigen Art, eine Kunstverglasung wie man Sie selten sieht.

Für das Werk „Lisa Bright and Dark (for Andrea), 2016“ verbleiten die Kunstglaser der Hofglasmalerei neben Zuschnitten aus mundgeblasenen Gläsern auch Partien aus gefusten Farbgläsern miteinander. So entstanden Comic-hafte Szenen aus Glas im Auftrag der Berliner Galerie Societé.

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Dornach, Glas in Beton

Mittwoch, April 13th, 2016

Im Kontrast zu der kühlen Sichtbetonwand der neuen Aussegnungshalle in Dornach bei München lassen die im Hause van Treeck entworfenen und gefertigten Gläser warmes gelbes Licht in den Andachtsraum eintreten.

Das Kreuz setzt sich aus mehreren Scheiben zusammen. Die Aufteilung bezieht sich auf das Betonelement, in welches das Glaskreuz eingebaut ist.

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Glas in BetonGlas in BetonGlas in BetonGlas in BetonGlas in BetonGlas in BetonGlas in Beton

Die Gestaltung der Scheiben erfolgte in mehreren Schritten: Zunächst erhielten die Flachgläser im Glasofen bei circa 720 Grad Celsius eine Struktur (Strukturbrand). Im nächsten Schritt wurden die Scheiben in der vorgesehenen Anordnung auf einen großen Leuchttisch gelegt.

Passend zu der gegebenen Glasstruktur bemalten die Glasmaler der Werkstätten die Scheiben mit Silbergelb. Diese spezielle Glasmalfarbe zieht beim Brennen in die Glasoberfläche ein, die Scheiben erhalten eine gläserne, transparente Brillanz.

Nach einem Farbband bei 620 Grad Celsius arbeiteten die Glasmaler durch einen erneuten Farbauftrag noch verschiedene Strukturen bzw. Tiefen heraus. Ein letzter Farbbrand schließlich festigte diese Malereien.

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München, Skulptur ‚open door‘

Mittwoch, April 13th, 2016

Für das neue Wohnraumquartier Westpark entwickelte die Münchner Künstlerin Heike Jobst eine Skulptur mit Glasmosaik, die symbolisch ganz im Zeichen der Zeit für Offenheit und Zusammenleben steht.

Basierend auf der Idee einer offenen Tür entstand die abstrahierte Form eines doppelten Türstocks. Der Türstock aus lackiertem Stahl erscheint dabei zweimal als sich wiederholende durchlässige und fragile Form, die durchschritten werden kann.

Die Skulptur nimmt die Form des Türstocks als Schattenwurf am Boden ein weiters Mal auf. Diesen hat die Künstlerin durch ein Mosaik aus pigmentiertem Betonwerkstein und handgefertigtem Glasmosaikzuschnitten initiiert. Mit diesem gemusterten Lichtkegel inszeniert sie die Imagination eines Raumes.

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Chorfenster im biblischen Dreiklang

Donnerstag, November 26th, 2015

Die Wüstenselbitzer haben für ihre 1901 eingeweihte Dr.-Martin-Luther-Kirche drei neu gestaltete Chorfenster erhalten. Christliche Tugenden nehmen in den Farben Blau, Rot und Grün in und durch Glas Gestalt an. Konzept und Entwurf stammen von der Selbitzer Ordensschwester und Künstlerin Christamaria Schröter.

Der biblische Dreiklang „Glaube, Liebe, Hoffnung“ stand Pate für die kraftvollen Fenster im Chorraum der Dr.-Martin-Luther-Kirche. Die kleine evangelisch-lutherische Gemeinde im Norden Bayerns sammelte 13 Jahre lang Spenden dafür. Über eineinhalb Jahre vergingen vom ersten Besuch der Künstlerin in Wüstenselbitz bis zu Fertigstellung des Kunstwerks. Mit dem Segen der evangelischen Landeskirche wurden die Fenster  im Oktober 2015 feierlich ihrer Bestimmung übergeben.

Um maximale Leuchtkraft und Farbintensität zu erzielen, bearbeiteten die Glasmalerinnen der Werkstätten Gustav van Treeck mundgeblasene Überfanggläser mittels Flusssäure. In enger Absprache mit der Künstlerin ätzten sie die Strukturen ihrer Malerei in die farbigen Scheiben. Im nächsten Schritt bemalten sie die Gläser aller drei Fenster mit Silbergelb, um den Zusammenhang der Fenster und damit den von Glaube, Liebe und Hoffnung zu unterstützen.

Einen Fernsehbeitrag über die Entstehung der Fenster finden Sie auf der Internetseite des Bayerischen Rundfunks.

 

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Tageskapelle Rummelsberg, Meide Büdel

Mittwoch, Juli 15th, 2015

Im Rahmen des Gesamtumbaus der Rummelsberger Krypta zur Tageskapelle hat die Nürnberger Künstlerin Meide Büdel unter anderem Fenster und Türe mit mundgeblasenen Gläsern neu gestaltet.

Die blauen, teilweise geätzten Überfanggläser erzeugen eine besinnliche Atmosphäre im komplett umgestalteten Andachtsraum. Sie sind Teil des künstlerischen Gesamtkonzepts, das aus dem ehemals dunklen Raum einen hellen zum Verweilen einladenden Ort entstehen liess.

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St. Ursula Hospiz Niederalteich

Mittwoch, Juli 15th, 2015

Floatglasmalerei nach Entwurf und Direktiven des Künstlers Nikodemus Löffl für das St. Ursula Hospiz in Niederalteich.

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edition van Treeck

Mittwoch, März 25th, 2015

Unter dem Namen edition van Treeck entstehen in der Bayerischen Hofglasmalerei Designobjekte aus veredeltem Glas. Die Arbeiten der edition van Treeck sind hochwertige Gebrauchskunst, Sammlerstücke, Highlights und immer ein ganz besonderes Stück Inventar.

Sie entstehen in enger Zusammenarbeit zwischen internationalen Designern und der Münchner Manufaktur. Mit seinen einzigartigen Eigenschaften, die dem Licht eine wichtige Rolle zuweisen, setzt Glas kräftige, transluzente und farbintensive Momente im Innenraum und am Objekt selbst.

Die Auseinandersetzung mit der Tradition der Glasmalerei und den modernen technischen Möglichkeiten des Werkstoffes inspirieren die mitwirkenden Designer zu großer Kunst. Bis jetzt haben sieben Designer ihr unverwechselbares Statement zum Thema Veredelung von Glas abgegeben:

Sebastian Herkner (Offenbach) mit den Tischen „Pastille“

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Ayzit Bostan (München) mit den Fliesen „Tile“

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david/nicolas (Beirut, Libanon) mit dem Paravent „Impressionist“

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Christoph Böninger (Auerberg, München) mit dem Tisch „molar X“

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Elisa Strozyk (Berlin) mit den Leuchten „Woven Glass“

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Christian Haas (Porto) mit dem Tisch „Vice Versa“

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Arwed Guderian (München) mit dem Kerzenständer „Gerhard“

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Die edition van Treeck erweitert das Angebot nach und nach um neue Möbel und Accessoires. Mit  ausgewählten internationalen Designern entstehen immer neue Designerstücke aus Glas. Auch diese werden wieder mit dem ganz besonderem Charme und der Kraft des Materials traditionelle Handwerkskunst, Form, Farbe und Funktion perfekt auf sich vereinen.

Alle Preise auf Anfrage.

www.editionvantreeck.com

Fridolfing, Glaskreuz

Freitag, Juni 6th, 2014

Glaskreuz für Urnengrabanlage in Fridolfing – Glasmalerei und Fusing

Künstlerin: Lisbeth Wohriczek

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Kunstraum van Treeck

Donnerstag, Juni 5th, 2014

Unsere Werkstattgalerie lebt und wird zu einer Münchner Einrichtung für zeitgenössische Kunst. Die Gestaltung des Raumes basiert auf einem Konzept des Berliner Designers Kostas Murkudis.

Der „Kunstraum van Treeck“ präsentiert in regelmäßigen Abständen Arbeiten zeitgenössischer Künstler. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den Werkstoffen Glas und Mosaik. Doch zeigen die Werkstätten Gustav van Treeck (u.a. in freier Zusammenarbeit mit Galeristen und auswärtigen KuratorInnen) auch Arbeiten andere Machart.

Zuletzt zu sehen

edition van Treeck
Design aus veredeltem Glas mit Objekten von Christian Haas, Elisa Strozyk, Christoph Böninger und Arwed Guderian

Smudajescheck Galerie  mit
Julius Dörner,  Janina Roider, Lev Khesin,  Neringa Vasiliauskaite, Hans Schork, und Andrej Pirrwitz

artplosiv münchen mit
Philipp Haager und Julia Schewalie

Tom Schulhauser und Adrian Wald

 

Demnächst zu Gast

Smudajescheck Galerie mit
Rita Rohlfing (Eröffnung 30. April 2016, 18 Uhr)

 

 

 

 

Interaktive Glastafeln fürs Gymnasium

Donnerstag, Juni 5th, 2014

Die Gestaltung des Eingangsbereichs des Gymnasium Marktoberdorf hat der Münchner Künstler Christoph Brech in einem Wettbewerb für sich entschieden. Zusammen mit der Bayerischen Hofglasmalerei entstand so ein interaktives Glaskunstwerk der besonderen Art:

Brech liess zwei große Glasplatte aus Sicherheitsglas durch eine geeignete Beschichtung zu einer gläsernen Tafel werden. Alle Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums waren dann aufgefordert, sich mit ihrer Unterschrift auf den beiden Glastafeln im Eingangsbereich des Gymnasiums zu verewigen.

Der Kunstwettbewerb war im Zuge der Erweiterung des Gymnasiums Marktoberdorf um gut eintausend Quadratmeter Nutzfläche ausgeschrieben worden.

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