Neue Chorfenster für St. Peter und Paul

Neue Chorfenster für St. Peter und Paul

Wie aus Collagen kunstvolle Bleiverglasungen entstehen

Der Landsberger Künstler Prof. Franz Bernhard Weißhaar erschafft derzeit in unseren Werkstätten neue Chorfenster für die Oberstaufener Kirche St. Peter und Paul. Die drei Glaskunstwerke zeigen figürlich Johannes d. Täufer mit Elias und symbolisch Edith Stein sowie Theresa von Avila.

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Weißhaar - OberstaufenWeißhaar - OberstaufenWeißhaar - OberstaufenWeißhaar - OberstaufenWeißhaar - OberstaufenWeißhaar - OberstaufenWeißhaar - OberstaufenWeißhaar - OberstaufenWeißhaar - OberstaufenWeißhaar - OberstaufenWeißhaar - OberstaufenWeißhaar - OberstaufenWeißhaar - OberstaufenWeißhaar - OberstaufenOberstaufen St. Peter und PaulOberstaufen St. Peter und PaulOberstaufen St. Peter und PaulOberstaufen St. Peter und PaulOberstaufen St. Peter und PaulOberstaufen St. Peter und PaulOberstaufen St. Peter und Paul

Der Künstler entwarf die Fenster zunächst als Zeitschriftencollagen. Diese waren die Vorlage für die 1:1 Kartons, aus denen die Kunstglaser wiederum die Schablonen für den Zuschnitt der Farbgläser entnahmen. Die  Farbauswahl der Echt-Antikgläser erfolgte durch Herrn Prof. Weißhaar.

Die zahlreichen farbigen Gläserzuschnitte werden derzeit zur Farbbeurteilung zusammenhängend gemäß dem Entwurf aufgewachst. Anschließend werden die Farbgläser glasmalerisch überzogen, bevor der Künstler sie bemalt. Die Kunstglaser der Hofglasmalerei verbleien die gebrannten Gläser und verkitten die Bleinetze beidseitig. Dann sind die Fenster für die Montage in Oberstaufen bereit.

Prof. Franz Bernhard Weißhaar

Als Ziel seines künstlerischen Schaffens für sakrale Bauten nannte Franz Bernhard Weißhaar einmal das Trösten und das Geborgenheit-Schaffen.

Der 1933 in Augsburg geborene emeritierte Kunstprofessor studierte Philosophie und katholische Theologie. Danach besuchte er Akademie der Bildenden Künste in München. In den 1960er Jahren absolvierte er die Staatsprüfungen für das Lehramt an Gymnasien.

Über zehn Jahre lang arbeitete er Kunsterzieher an Gymnasien in Augsburg, Münnerstadt und München zu arbeiten. 1978 schließlich wurde er auf den Lehrstuhls für Christliche Kunst – Farbliches und räumliches Gestalten insbes. an Kulträumen in der Akademie der Bildenden Künste in München berufen. 2000 wurde er emeritiert.