Ein neues Kirchenfenster für Qingdao

Ein neues Kirchenfenster für Qingdao

Die Rekonstruktion des Fensters "Geburt Christi"

Die Bayerische Hofglasmalerei hat ein weiteres Kirchenfenster für die evangelische Christuskirche im chinesischen Qingdao rekonstruiert. Das Fenster „Geburt Christi“ orientiert sich an der Darstellung der heiligen Familie auf dem Chorfenster der Ev. Stadtkirche Saalfeld.

Das Motiv wurde zunächst computergestützt auf Größe und Form des chinesischen Fensters angepasst. Auf den Farbausdruck malte der Kunsthistoriker Prof. Dr. Peter van Treeck nötige Änderungen und Ergänzungen in Bezug auf Figuren, Muster und Farben.

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Dann galt es einen Entwurf in Originalgröße zu erstellen: Viele Detailstudien der Gesichter und der Ornamentik folgten bis sich alles zum großen Ganzen zusammenfügte. Der 1 : 1 Karton diente als Vorlage für den Zuschnitt der Scheiben und der Bemalung der Echtantik-Gläser.

Mehrere Malschichten, Überzüge und dazugehörige Brände sowie Radierungen waren nötig, um dem historischen Malstil gerecht zu werden. Die Kunstglaser verbleiten schließlich die Gläser, bevor sie sie bruchsicher in Kisten verpackten und nach Qingdao verschickten. Im August montierten sie das neue Fenster sowie ein weiteres ornamentales Rundfenster in China. Damit hat die Christuskirche in Qingdao bereits das dritte rekonstruierte Fenster aus München erhalten.

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