Archive for the ‘Projekte’ Category

Paravents des Lichts

Freitag, September 22nd, 2017

Anlässlich der Ausstellung „Summer Solstice 2017“ hat der englische Glaskünstler Brian Clarke fantastische neue Paravents aus mundgeblasenen Gläsern vorgestellt. Die Werkstätten Gustav van Treeck fertigten die Kunstwerke „Leipzig“ und „Lincoln’s Inn“ in aufwändiger Handarbeit.

Die Glaseinsätze der Paravents bestehen aus mundgeblasenen Überfanggläsern. Die Glasmalerinnen bearbeiteten diese exakt nach künstlerischer Vorlage mit Siebdrucken und in Ätztechnik.
Anfragen über die Galerie des Künstlers.

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Contemporary glass screens

Donnerstag, September 21st, 2017

On the occasion of summer solstice 2017 the english stained glass artist Brian Clarke has shown new fantastic screens made of hand-blown glasses. The Munich Studios Gustav van Treeck hand-crafted the art works „Leipzig“ und „Lincoln’s Inn“.

The glass panes of the screens are made of hand-blown flashed glasses. The glass painters attended them exactly towards the artistic original with screen printing and etching technologies. Requests for the artworks via the artist’s gallery.

For a larger view please click on one of these images. An interactive slide show will open.

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#SummerSolsticeScreens2017

Kunstverglasung – poppig!

Mittwoch, Juni 8th, 2016

Die New Yorker Künstlerin Bunny Rogers hat die Tradition der Bleiverglasungen für ihre Kunst entdeckt. Herausgekommen ist ein Trptychon der poppigen Art, eine Kunstverglasung wie man Sie selten sieht.

Für das Werk „Lisa Bright and Dark (for Andrea), 2016“ verbleiten die Kunstglaser der Hofglasmalerei neben Zuschnitten aus mundgeblasenen Gläsern auch Partien aus gefusten Farbgläsern miteinander. So entstanden Comic-hafte Szenen aus Glas im Auftrag der Berliner Galerie Societé.

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Dornach, Glas in Beton

Mittwoch, April 13th, 2016

Im Kontrast zu der kühlen Sichtbetonwand der neuen Aussegnungshalle in Dornach bei München lassen die im Hause van Treeck entworfenen und gefertigten Gläser warmes gelbes Licht in den Andachtsraum eintreten.

Das Kreuz setzt sich aus mehreren Scheiben zusammen. Die Aufteilung bezieht sich auf das Betonelement, in welches das Glaskreuz eingebaut ist.

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Glas in BetonGlas in BetonGlas in BetonGlas in BetonGlas in BetonGlas in BetonGlas in Beton

Die Gestaltung der Scheiben erfolgte in mehreren Schritten: Zunächst erhielten die Flachgläser im Glasofen bei circa 720 Grad Celsius eine Struktur (Strukturbrand). Im nächsten Schritt wurden die Scheiben in der vorgesehenen Anordnung auf einen großen Leuchttisch gelegt.

Passend zu der gegebenen Glasstruktur bemalten die Glasmaler der Werkstätten die Scheiben mit Silbergelb. Diese spezielle Glasmalfarbe zieht beim Brennen in die Glasoberfläche ein, die Scheiben erhalten eine gläserne, transparente Brillanz.

Nach einem Farbband bei 620 Grad Celsius arbeiteten die Glasmaler durch einen erneuten Farbauftrag noch verschiedene Strukturen bzw. Tiefen heraus. Ein letzter Farbbrand schließlich festigte diese Malereien.

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München, Skulptur ‚open door‘

Mittwoch, April 13th, 2016

Für das neue Wohnraumquartier Westpark entwickelte die Münchner Künstlerin Heike Jobst eine Skulptur mit Glasmosaik, die symbolisch ganz im Zeichen der Zeit für Offenheit und Zusammenleben steht.

Basierend auf der Idee einer offenen Tür entstand die abstrahierte Form eines doppelten Türstocks. Der Türstock aus lackiertem Stahl erscheint dabei zweimal als sich wiederholende durchlässige und fragile Form, die durchschritten werden kann.

Die Skulptur nimmt die Form des Türstocks als Schattenwurf am Boden ein weiters Mal auf. Diesen hat die Künstlerin durch ein Mosaik aus pigmentiertem Betonwerkstein und handgefertigtem Glasmosaikzuschnitten initiiert. Mit diesem gemusterten Lichtkegel inszeniert sie die Imagination eines Raumes.

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Die Auferstehung Christi in Mosaik

Mittwoch, Dezember 2nd, 2015

Es war ein Herzenswunsch der kleinen nordbayerischen Gemeinde Plankenfels, den sie sich dank einer großzügigen Spende nun erfüllen konnten: Ihre Kirche St. Heinrich hat ein neues farbenfrohes Altarbild erhalten. Es zeigt eine zeitgenössische Interpretation des auferstandenen Jesus Christus.

Für die Motivfindung hat die Bayerische Hofglasmalerei in Abstimmung mit der liturgischen Kommission des Bistums Bamberg einen Künstlerwettbewerb vorgeschaltet. Dabei waren Studenten der Klasse Anke DoberauerAkademie der Bildenden Künste München, aufgefordert, sich Gedanken zu dem Thema zu machen. Rund 30 Teilnehmer gingen zuvor bei einer Führung durch die Werkstätten mit dem Werkstoff Mosaik auf Tuchfühlung.

Nach Vorauswahl durch Prof. Anke Doberauer, Prof. Dr. Peter van Treeck, dem Bamberger Kunstreferenten Dr. Norbert Jung und der Geschäftsführerin Katja Zukic konnten der Gemeinde fünf sehr unterschiedliche Konzepte und Entwürfe präsentiert werden. Die Entscheidung fiel schließlich auf den Vorschlag der Künstlerin Saskia Neuhaus.

Zusammen mit den Mosaizisten der Werkstätten legte die Künstlerin die Farben und die Legeweise für die unterschiedlichen Bildbereiche fest. Das Mosaik zeigt in blutroten Tönen einen marmorierten Hintergrund vor dem eine Korona aus Goldmosaiken einen schwungvoll in den Himmel weisenden Jesus erleuchtet. Gewagt und gelungen.

Die Plankenfelser sind von Ihrem „Auferstandenen“ begeistert und Bamberg spricht von einem „gelungenen Experiment“. Die Mosaizisten der Werkstätten Gustav van Treeck wünschen sich nach gut drei Monaten Produktionszeit einfach mehr solch wunderbarer zeitgenössischer Mosaik-Projekte.

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Chorfenster im biblischen Dreiklang

Donnerstag, November 26th, 2015

Die Wüstenselbitzer haben für ihre 1901 eingeweihte Dr.-Martin-Luther-Kirche drei neu gestaltete Chorfenster erhalten. Christliche Tugenden nehmen in den Farben Blau, Rot und Grün in und durch Glas Gestalt an. Konzept und Entwurf stammen von der Selbitzer Ordensschwester und Künstlerin Christamaria Schröter.

Der biblische Dreiklang „Glaube, Liebe, Hoffnung“ stand Pate für die kraftvollen Fenster im Chorraum der Dr.-Martin-Luther-Kirche. Die kleine evangelisch-lutherische Gemeinde im Norden Bayerns sammelte 13 Jahre lang Spenden dafür. Über eineinhalb Jahre vergingen vom ersten Besuch der Künstlerin in Wüstenselbitz bis zu Fertigstellung des Kunstwerks. Mit dem Segen der evangelischen Landeskirche wurden die Fenster  im Oktober 2015 feierlich ihrer Bestimmung übergeben.

Um maximale Leuchtkraft und Farbintensität zu erzielen, bearbeiteten die Glasmalerinnen der Werkstätten Gustav van Treeck mundgeblasene Überfanggläser mittels Flusssäure. In enger Absprache mit der Künstlerin ätzten sie die Strukturen ihrer Malerei in die farbigen Scheiben. Im nächsten Schritt bemalten sie die Gläser aller drei Fenster mit Silbergelb, um den Zusammenhang der Fenster und damit den von Glaube, Liebe und Hoffnung zu unterstützen.

Einen Fernsehbeitrag über die Entstehung der Fenster finden Sie auf der Internetseite des Bayerischen Rundfunks.

 

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Tageskapelle Rummelsberg, Meide Büdel

Mittwoch, Juli 15th, 2015

Im Rahmen des Gesamtumbaus der Rummelsberger Krypta zur Tageskapelle hat die Nürnberger Künstlerin Meide Büdel unter anderem Fenster und Türe mit mundgeblasenen Gläsern neu gestaltet.

Die blauen, teilweise geätzten Überfanggläser erzeugen eine besinnliche Atmosphäre im komplett umgestalteten Andachtsraum. Sie sind Teil des künstlerischen Gesamtkonzepts, das aus dem ehemals dunklen Raum einen hellen zum Verweilen einladenden Ort entstehen liess.

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St. Ursula Hospiz Niederalteich

Mittwoch, Juli 15th, 2015

Floatglasmalerei nach Entwurf und Direktiven des Künstlers Nikodemus Löffl für das St. Ursula Hospiz in Niederalteich.

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München, Mosaikgärten

Freitag, Mai 22nd, 2015

Für die neue Urnenanlage am Münchner Westfriedhof haben die Werkstätten Gustav van Treeck zwei 1,37 x 7,22 Meter große Wandmosaike nach den Direktiven des Münchner Foto- und Videokünstlers Christoph Brech gelegt. Zusätzlich entstanden für die Anlage zwei mittelblaue Wasserbecken aus rechteckigen Glassmalten.

Die beiden Motive Il Ponte I und II sind aus ca. 180.000 Glassmalten zusammengefügt und geben die Pixel der Videovorlage fast farbidentisch wieder. Zusammen mit dem Künstler wählten die Werkstätten um die einhundert verschiedenen Farbtöne aus einer Skala von schwarz über braun ins violett, grün und blau Changierende aus. Stück für Stück fügten die Mosaizisten die farbigen Glassteine sorgfältig nach Pixel genauer Vorlage zu den beiden stimmigen Motiven zusammen. Jedes „analoge Pixel“, jedes Mosaiksteinchen also, ist dabei 1 x 1 Zentimeter groß.

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Der Künstler Christoph Brech befasst sich eigentlich mit Videokunst, Fotografie und Installation. Für das Projekt hat er erstmals mit dem Material Glasmosaik gearbeitet. Grundlage des Motivs ist ein von ihm in Florenz gefilmtes Video. Es zeigt die Spiegelung der Ponte alla Caraia im Arno. Anfangs, wegen der durch Strömung und Wind aufgerauten Wasseroberfläche eher abstrahiert, im Verlauf des Videos jedoch immer klarer und deutlicher werdend.

Zwei Standbilder (Stills) aus dem Video dienen als Vorlage für die Mosaiken. „Wenn man Video-Stills vergrößert, sieht man die Pixel aus denen die digitalen Bilder zusammengesetzt sind. Mosaiken und Video-Stills haben also einen verwandten Bildaufbau. Das Still kann 1:1 in Glassmalten übertragen werden“ so der Künstler. „Für mich war es besonders reizvoll, das ephemere Material des Video-Films in eine Technik zu übersetzen, die bereits seit dem 5. Jahrhundert vor Christus angewandt wird“, zeigt sich der Künstler von dem Material begeistert.

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